Jeansjacke

Jeansstoff (Denim) fungierte vor langen Jahren als optisches Signal halbstarker Rebellion und modischer Aufbruchstimmung. Eine Jeansjacke zu tragen bedeutete damals aufbegehrende Jugendlichkeit, mentale Freiheit und konsensfähigen Nonkonformismus. Diese Zeiten sind lange vorbei. Doch was unverändert geblieben ist, ist die Modelust an einem ausgesprochen wandlungsfähigen und robusten Baumwollstoff, der inzwischen längst in allen Altersklassen seine treuen Anhänger gefunden hat.

Die richtige Art, eine Jeansjacke zu tragen, bedeutet ungezwungene Lässigkeit und freizeitliche Entspannung pur. Das klassische Modell (blau, lange Ärmel, gerader Schnitt, Knopfleiste, zwei Brusttaschen und zwei Seitentaschen) harmoniert am besten mit Jeanshosen und T-Shirt. In der Edelvariante, dem Jeansblazer, machen Sie auf Parties in Kombination mit einer feinen Stoff- oder Lederhose und einem Hemd einen guten Modeeindruck. Bei festlicheren Anlässen sind Jeansjacken dagegen absolut tabu. Obwohl Denim heute jede Farbe annehmen kann, ist Blau in allen Variationen der alte und neue Trendsetter, mit respektvollem Abstand gefolgt von Schwarz. Schneeweiße Jeansjacken sehen zwar besonders im Sommer ganz toll aus, sind aber ausgesprochen schmutzempfindlich - eine Eigenschaft, die man vom dankbaren Jeansstoff sonst nicht gewohnt ist.


Jeansjacken sind heute bei jung und alt beliebt, weil sie schick, bequem und nahezu unverwüstlich sind. Auch wenn das Material heute nicht mehr den extremen Belastungen des Goldwäscher-Alltags trotzen muss, so sieht es sich im textilen Fertigungsprozess dennoch mit ungeahnten Strapazen konfrontiert. Stonewashed, pre-shrunk und bleached kommen heute Jeansjacken in den Handel, die so aussehen, als wären sie schon jahrelang im rauen Dauereinsatz. Wenn Sie jedoch Ihre individuellen "Gebrauchsspuren" lieber selbst erzeugen, dann sollten Sie sich für ein unvorbehandeltes Jeansjackenmodell entscheiden - und viel Geduld mitbringen.

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